Produktionen

„Vivos no nos vimos nunca“ – Nach einer Vorlage von Jean Paul Sartre
Ein spanischsprachiger Theaterabend

Premiere:         Sa.09.02.2019 um 20:00h,
2. Vorstellung: So. 10.02.2019 um 18:00h, Barnes Crossing (im Kunstzentrum Wachsfabrik), Industriestr. 170, 50999 Köln-Rodenkirchen
Kartenreservierungen unter: 0221 32017677

Kurs II, eine Gruppe aus Schauspielern und Laiendarstellern des hispanen Raums, präsentiert die Auseinadersetzungs mit J.P. Sartres Drehbuch: Das Spiel ist aus.

 


 

Las Paredes Bild

LAS PAREDES / ZWISCHEN WÄNDEN
Ein Theaterabend auf Spanisch mit deutschen Übertiteln

Premiere war 2018
Die Inszenierung kann komplett gebucht werden. Sprechen Sie uns an!

 

 

ZUM STÜCK: ZWISCHEN WÄNDEN

In jeder demokratischen Gesellschaft ist Freiheit ein grundlegendes Recht, über das jeder Mensch verfügt. Was geschieht jedoch mit uns, wenn sie uns plötzlich willkürlich entzogen wird? Wie schnell kann ein Machtgefüge dazu führen, dass wir scheinbar reale Umstände akzeptieren und an sie glauben, auch wenn wir noch so überzeugt davon sind, dass sie nicht wahr sind? Wann beginnen wir dem zu vertrauen, der uns unterdrückt?

Die Argentinierin Griselda Gambaro untersucht in ihrem Stück „Zwischen Wänden“ Machtstrukturen, psychologisch-manipulative Verfahren und Täter-Opfer-Beziehungen auch im Sinne des Stockholm-Syndroms.

In ZWISCHEN WÄNDEN sehen wir eine junge Frau, die sich ohne zu wissen warum, plötzlich in einer unbekannten Umgebung befindet: ein auf den ersten Blick komfortables Zimmer; ein Beamter und seine Assistentin, die sie augenscheinlich gut behandeln. Der vordergründig liebenswürdige und großzügige Umgang mit der jungen Frau wird schnell zu einem manipulativen Spiel, das keine Grenzen kennt. Eingeschlossen, vermittelt die Protagonistin dem Zuschauer unerlässlich den Eindruck, unfreiwillig auf einem schmalen Grad zu balancieren, der Verstand und Wahnsinn, Realität und Fantasie trennt.

LA OBRA: LAS PAREDES

En toda sociedad que tenga sus bases en la democracia, la libertad es un derecho fundamental que toda persona posee. Sin embargo, ¿qué sucede cuando se nos priva arbitrariamente de ella? ¿Qué pasa cuando, envueltos en una relación de poder y dominio, aceptamos y creemos lo que otrora considerábamos completamente irreal e inexistente? Además, ¿en qué momento comenzamos a confiar en quien nos reprime y manipula?

La autora argentina, Griselda Gambaro, analiza en su obra “Las Paredes” estructuras de poder, relaciones entre víctimas y victimarios tales como el síndrome de Estocolmo y métodos de manipulación psicológica.

En “Las Paredes”, una mujer joven lo vive en carne propia. De repente, sin saber por qué, se encuentra en un entorno completamente desconocido: una habitación, a primera vista, confortable; un funcionario y su asistente, quienes la tratan aparentemente bien. Sin embargo, el trato supuestamente amable y generoso se torna poco a poco en un juego manipulativo que no conoce límites. Encerrada entre “Las Paredes” de aquel lugar, la protagonista da constantemente la impresión de balancearse de manera involuntaria sobre la finísima línea que separa el juicio de la locura, la realidad de la imaginación.

 


Ensemble:

Junge Frau: Fátima Gomes
Assistentin: Elena Blanco
Beamter: Sergio Lambruschini
Regie: Eva Hevicke
Dramaturgie: Maribel Saldaña Márquez

Ton & Licht: Federico Krum
Bühne: Eva Hevicke
Autorin: Griselda Gambaro
Einspielung der Übertitel: Felix Pütter, Sahrah Gehring
Übersetzung: Studierende des Fachs Literaturübersetzen der HHU

Eine Produktion von THEATRO – Mehrsprachentheater Köln
in Kooperation mit der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf

Unterstützt vom Konsulat der Republik Argentinien in Bonn

Aufführungsrechte: Argentores Argentinien